Gründe einer Essstörung

Vor einigen Jahren war diese Krankheit immer wieder in den Medien vertreten. Heutzutage scheint es, als ob der Kampf gegen die Essstörung aufgegeben wurde. Aufgrund des perfekten Frauenbildes, das immer wieder über die Medien vermittelt wird, werden vor allem Frauen dazu aufgerufen, perfekt und dünn zu sein. Wer nicht dünn ist, kann keinen Erfolg im Leben haben und auch keinen Partner für sich sichern. Aber stimmt diese Auffassung wirklich oder liegt hier lediglich ein falsches Menschenbild vor?

Essstörungen sind zerstörend

Wer an einer Essstörung leidet, scheint in der heutigen Zeit nicht mehr wirklich Aufmerksamkeit zu bekommen. Schließlich scheint es, dass es ein Dauerzustand bei Frauen ist, um dünn und schön zu sein. Wer dünn ist, kann Erfolg im Leben haben und kommt weiter. Es reichen bereits Modelsendungen im TV aus, um diesen Eindruck zu erhalten. Die offene Kritik Frauen gegenüber, dass sie zu dick oder vollschlank wären, erhält man grundsätzlich in fast jeder Show. Diese Aussagen sind somit normal geworden. Falls es jedoch sensible Personen gibt, die sich diese Aussagen zu Herzen nehmen, können diese Verletzungen zu extremen Folgen führen. Eine Essstörung ist nämlich schneller entwickelt, als man eigentlich annimmt. Eine Essstörung kann man in der Regel nicht steuern, sondern sie entwickelt sich langsam von alleine. Zahlreiche Arten der Essstörung sind bereits bekannt und betreffen immer mehr junge Frauen, die ein mangelndes Selbstbewusstsein haben. Oft sind es aber auch die Probleme im Elternhaus, die Bulimie, Magersucht oder Binge Eating hervorheben. Sogar die Fresssucht ist oft vertreten und wird, wenn überhaupt, erst im Erwachsenenalter behoben.

 

Alles liegt in der Kindheit

Die meisten Gründe einer Essstörung entstehen in der Kindheit. Wenn sich die Eltern nicht gut verstehen oder sich gar scheiden lassen, weisen viele Kinder ein Gefühl der Schuld an der gescheiterten Ehe auf. Häufig versuchen sich Kinder auch zu wiedersetzen und möchten nicht auf die Anweisungen ihrer Eltern hören. Das bedeutet, dass die Kinder über ihren Körper selbst bestimmen möchten und somit selbst die Kontrolle übernehmen. Die unterschiedlichen Essstörungen sind alle in Deutschland vertreten, bleiben jedoch lange unentdeckt. Die Betroffenen überspielen ihre Sucht leicht und planen die unterschiedlichen Fressattacken, oft mit anschließendem Erbrechen, im Vorhinein akribisch. Eltern bekommen die Süchte oft nicht mit und würden nicht denken, dass ihre Kinder von einer Essstörung betroffen sind. Die Gründe für die Essstörung sind tiefgründig und liegen meistens in der Kindheit. Diese können langfristig nur mit einer Therapie behoben werden.